Informationen der Pastoralreferentin

     

Mein Gott,
lass mir im Leben des andern dein Antlitz leuchten.
Das unwiderstehliche Licht deiner Augen,
das auf den Grund der Dinge strahlt,
hat mich schon zu jedem Werk begleitet,
das ich vollbringen,
und zu jedem Schmerz,
den ich ertragen musste.
Gib, dass ich dich auch und vor allem
im Innersten der Seele
meiner Brüder und Schwestern erkenne.

(Pierre Teilhard de Chardin SJ)

 
         
     

Meister Ekkehard (gestorben im Jahre 973), ein Mönch von St. Gallen, wurde einmal gefragt, welches der wichtigste Mensch sei, die wichtigste Stunde und die wichtigste Tat im Leben. Ohne großes Nachdenken antwortete er: "Der wichtigste Mensch ist der, der dir jetzt begegnet, die wichtigste Stunde, das ist die gegenwärtige, und die wichtigste Tat, das ist eine Tat der Liebe, die du jetzt und heute tun kannst. Morgen könnte es bereits zu spät sein."

 
     
 
 

 

 

   

Kinderbibeltage 2023

„Unterwegs mit Hl. Franziskus von Assisi“

ist das Motto der diesjährigen Kinderbibeltage in unserem Pastoralen Raum Reinickendorf-Süd (St. Klara)

Es war im Jahr 1206, als Gassenkinder einem jungen Mann hinterherschrien: „Il pazoo! Il pazzo! („Der Verrückte“!). 1226, zwanzig Jahre später, als derselbe Mann dem Sterben nahe auf einer Tragbahre in seine Stadt zurückgebracht wird, geht es wie ein Lauffeuer durch Assisi: „Il santo! Il santo!“ („Der Heilige“!)

Was liegt dazwischen?

Francesco Bernadone, ein junger Mann mit allen Möglichkeiten; ein betuchter Tuchhändlersohn. Kein Fest gibt es in Assisi ohne ihn. Es drängt ihn nach Ruhm und Ehre – das Ritterideal fasziniert ihn. Eine verlorene Schlacht wirft ihn schließlich aus der Bahn und es beginnt ein 7-jähriger Weg des Fragens und Suchens. Gott stellt sich ihm in den Weg.

Antworten findet er in der Begegnung mit den Aussätzigen und Ausgestoßenen der damaligen Gesellschaft – und in der kleinen, verfallenen Kirche San Damiano. Dort begegnet er Jesus Christus, dem Gekreuzigten, von ihm erhält er den Auftrag: „Baue meine Kirche wieder auf!“ Als Franziskus 3 Jahre später das Leben nach dem Evangelium entdeckt, hat er endlich das gefunden, was er sucht. Regel und Richtschnur ist für ihn das Evangelium. Jesus Christus ist seine große Entdeckung und Liebe.

Da Hl. Franziskus und Hl. Klara Weggefährten waren,
befassen wir uns bei den diesjährigen Kinderbibeltagen
mit ihrer Spiritualität am Beginn unserer neu entstehender Pfarrei St. Klara, die ab 1.1.2023 gegründet wird.

„Baue meine Kirche wieder auf“!

ist die Botschaft auch an dich, liebe/r Pfarrgemeindemitglied! Wie kannst du dazu beitragen, dass diese Botschaft Jesu weiter geht?

Herzliche Einladung zu den Abschlussgottesdiensten der Kinderbibeltage, bei denen wir diese wichtige Szene aus dem Leben des Hl. Franziskus nachspielen werden (s. Vermeldungen).

 

 
       
 
         
       
 
         
     

 Weltjugendtag 2023

Weltkirche neu entdecken, Freunde aus der ganzen Welt finden, die Liebe Jesu ganz neu erfahren, Gottesdienst feiern, Freude erleben, Sonne, Strand und Meer genießen, den Erscheinungsort Fatima besuchen und der Mutter Gottes begegnen...

Unser Bistum fährt zum Weltjugendtag 2023 nach Lissabon und lädt dich ganz herzlich zur Teilnahme an diesem Weltereignis mit Papst Franziskus ein!

Download: Informationsflyer Erzbistum Berlin

www.weltjugendtag.de

 

 
     
 
     

 

 
       

Herzliche Einladung zu Taizé Andachten

jeden Freitag von 19:00 bis 20:00 Uhr

in St. Marien Maternitas
Schulzendorfer Str. 74 - 78

13503 Berlin (Reinickendorf)

Wir beginnen am Freitag, dem 02.12.2022;
die nächsten Termine in 2022 sind dann 09.12., 16.12.,
23.12. und 30.12.2022.

2023: 06.01., 13.01., 20.01., 27.01., 03.02. etc.

Jeder und jede sind herzlich eingeladen.

Eine Taizé Andacht besteht vor allem aus den eingängigen Taize´Liedern, einem Psalmwort, einer Lesung aus dem Neuen Testament, 10 minütige Stille, Fürbitten, Vater unser und Schlussgebet.

Eine Taizé Andacht dauert zwischen 30 Minuten und 45 Minuten.

Gönnen Sie sich diese Auszeit und lassen Sie sich in die Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus führen.

 

https://www.youtube.com

 
         
     
 
 
         
 

 

 

Erstkommunion 2022/23

Weites Herz – offene Augen.“

 

33 Kinder unseres Pastoralen Raumes Reinickendorf-Süd (St. Klara) haben sich für die Vorbereitung auf den Empfang der Eucharistie und des Sakramentes der Versöhnung angemeldet.

Sie werden in Gruppen, bei Familiengottesdiensten und Gemeinschaftstagen, wie Erstkommunionwochenende und Kinderbibeltag, auf ihre große Feier vorbereitet.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Zeit und viel Freude dabei!
Möge in dieser Zeit die Freundschaft mit Jesus wachsen und sich festigen.

 

Daniela Roth

Email: daniela.roth@erzbistumberlin.de




 
         
     
 
         
 

Bild: © The Chosen

 

 

Herzliche Einladung zum nächsten Filmabend in unserem Pastoralen Raum Reinickendorf-Süd

Am Freitag, 18.11.2022, 19 Uhr
im Kolping-Saal, Gemeindehaus Herz Jesu (Brunowstraße 37)

Wir zeigen die nächsten folgen des Jesus-Film: The Chosen

 

Download des Flyers mit weiteren Informationen zur Serie

 

 
       
 
         
         
 

 

Bild: Peter Weidemann
in Pfarrbriefservice.de

 

Einladung zum FRIEDENSGEBET

Vereint im Gebet...
Herzliche Einladung zum Friedensgebet!

Dienstag um 17.30 Uhr bis 18.00 Uhr
in der Herz Jesu Kirche

Brunowplatz 37, Berlin-Tegel oder

Samstag um 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr
in der Kirche St. Marien-Maternitas
Schulzendorfer Str. 74-78, Berlin-Heiligensee.

Jeder ist eingeladen, ob zuhause, oder wo immer
wir gerade sind.
Wir alle sind verbunden im Gebet für den Frieden.

 
   

Unsere Pfarrgemeinden kümmern sich um geflüchtete Familien aus der Ukraine.

In Gemeindehäusern unserer Pfarrgemeinden St. Josef
und St. Marien Maternitas haben wir einige geflüchtete
Familien untergebracht. Zahlreiche Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um sie,
um ihnen einen neuen Anfang bei uns zu verschaffen.
Aus Dankbarkeit heraus für so viel erfahrenes Gutes veranstaltete die ukrainische Familie beim Dankfest an die Ehrenamtlichen Mitarbeiter ein Kulturprogramm mit Tanz, Liedern und Gedichten. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein im Hof der Kirche St. Josef.

 
       
 
   

Якщо ви бажаєте виступити з пастором нашої католицької парафії або помолитися з нами, зв’яжіться з нами! Даніела Рот – мирянин, розмовляє словацькою, чеською, російською та розуміє польську мову.

Yakshcho vy bazhayete vystupyty z pastorom nashoyi katolytsʹkoyi parafiyi abo pomolytysya z namy, zvʺyazhitʹsya z namy! Daniela Rot – myryanyn, rozmovlyaye slovatsʹkoyu, chesʹkoyu, rosiysʹkoyu ta rozumiye polʹsʹku movu.

 

If you would like to speak a pastoral minister of our catolic parish or pray with us, please contact us! Daniela Roth is a lay pastoral worker, she speaks slovakian, czech, russian and understand polish.

 
     
 
         
   

Sommerfest im Roten Rathaus

Der Senat der Stadt Berlin hat zum Sommerfest eingeladen, bei dem auch unsere Pfarrgemeinden wegen des Engagements in der Flüchtlingsarbeit angefragt wurden.
Und so nahmen Frau Görlitz und Frau Grahn von der Gemeinde St. Marien Maternitas daran teil. Hier das Foto auf dem Fest mit dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister Herrn Müller.

 
         
 

Foto: Klaus von Poblotzki

 

Hilfe für die Ukraine - ein Reisebericht

Klaus von Poblotzki - in unserem Pastoralen Raum wohlbekannt - hat sich Ende März auf eine Hilfsmission begeben, um Spenden aus der Gemeinde für die Ukraineflüchtlinge in Polen abzugeben, und zwei Jugendliche aus der Ukraine dort abzuholen.

Hier können Sie den vollständigen Bericht lesen.

 
         
     
 
 

 

   

Liebe Leser,

hier lesen Sie den gemeinsamen Aufruf der Caritas, des Erzbischofs und des Diözesanrates: Ukraine – Menschen in Not unterstützen. In ihm finden Sie auch eine Zusammenstellung konkreter Unterstützungsmöglichkeiten.

Aufruf: Ukraine - Menschen in Not unterstützen


www.unterkunft-ukraine.de (bundesweite Vermittlung) und www.jobaidukraine.com (Jobsuche für die Ukrainer).

 

Blowin in the Wind
Hier hören Sie die Anti-Kriegs-Hymne von Bob Dylan:

https://www.youtube.com/watch?v=MMFj8uDubsE

 
         
     

Du liebender Gott,

fassungslos stehen wir vor der Gewalt auf unserer Welt;
besonders in diesen Tagen - angesichts des Kriegs in der Ukraine.
Gib uns die Kraft, solidarisch denen Nahe zu sein,
die betroffen sind und in Angst leben:
Steh all denen bei, die in diesem Teil der Welt
besonders auf Gerechtigkeit und Frieden hoffen.
Sende uns den Heiligen Geist, den Geist des Friedens,
damit die Politiker ihre Entscheidungen
in großer Verantwortlichkeit treffen.
Amen.

 
         
 

 
Simone Martini, Public domain,
via Wikimedia Commons

 

Heilige Klara von Assisi

Liebe Pfarrverbandsmitglieder,

kennen Sie die Hl. Klara?

Unser Erzbischof Dr. Heiner Koch hat dem Vorschlag der Namensgebung für unsere neue Großpfarrei zugestimmt. Wir dürfen in Zukunft den Namen einer der beliebtesten Heiligen tragen und uns Hl. Klara nennen. Möge uns Hl. Klara aus Assisi eine starke Inspiration, geistliche Begleiterin und Fürsprecherin auf unserem Glaubensweg sein!

Hier können Sie sich über unsere Namenspatronin ausführlich informieren: www.klarissen-bocholt.de

Sie finden hier auch 4 Briefe der Freundschaft zwischen der Hl. Klara und der Hl. Agnes von Prag.

 

"Wessen Herz nach Gott ausschaut, dessen Auge wird nicht blind.
Wessen Geist vor Gott sich beugt, dessen Seele wird nicht krumm.
Zu Großem sind wir berufen: Spiegel des Lichtes zu sein.
So lasst uns Gott lobpreisen und den Menschen Gutes tun."

Hl. Klara

 





 

 
         
     
 
   

Wir feiern in diesem Jahr den 400. Todestag des
Hl. Franz von Sales, „des Doctors amoris“

(1567-1622)

 

„Er hat viele Menschen motiviert, heilig zu werden“, so äußerte sich einst über den großen Heiligen Papst Johannes Paul II. Franz von Sales hat in den großen Herausforderungen seiner Zeit den ihm als Bischof von Genf anvertrauten Menschen Hoffnung und Zuversicht zugesprochen. Eine seiner bekannten Schriften ist die Philothea. In ihr spricht er unter anderem von den „kleinen Tugenden“, die uns Menschen begleiten und leiten sollen, um zu wachsen und zu reifen. Achtsamkeit, Beharrlichkeit, Gelassenheit, Fröhlichkeit, Herzlichkeit und Dankbarkeit gehören dazu. Es ist ein Weg der vielen kleinen Schritte, den jeder von uns gehen kann.

Link: Den nächsten Lieben, weil Gott uns liebt

Link: Zitate des Hl. Franz von Sales

Link: Wichtige Aspekte der Spiritualität des Hl. Franz von Sales

 
         
         
     
 
 

 

Liebe Mütter, liebe Väter,

suchen Sie Familienangebote für Ihre Kinder und Familien?
Möchten Sie ihren Kindern biblische Botschaft und christliche Werte vermitteln?
Haben Sie Ideen, die Sie zusammen mit anderen Familien umsetzen möchten?
Suchen Sie Gemeinschaft der Gleichgesinnten und möchten neue Menschen kennenlernen?
Dann laden wir Sie herzlich zu unseren Familientagen nach
St. Joseph, Bonifatiusstraße 16, ein.

Download: Einladung und weitere Termine

 
     
 
     
 
   

Kinder und Familien – wir heißen Euch bei unseren Familiengottesdiensten herzlich willkommen!

Einmal pro Monat möchten wir unseren Familien die Frohe
Botschaft kinder- und familiengerecht näher bringen. Die Bibel verbirgt in sich einen großen Reichtum, auf dessen Entdeckung wir uns bei den Familiengottesdiensten zusammen begeben. Von dieser froh machenden Botschaft wollen wir auch dich begeistern. Du kannst mitmachen, ein Gebet vorlesen, über die Texte nachdenken und beim Singen der neuen geistlichen Lieder mitklatschen und mittanzen. Und für die ganz Kleinen haben wir in St. Rita eine Kinderecke mit Bilderbüchern zu Jesusgeschichten, Farbstiften und Ausmalbildern eingerichtet.


 

 
     
 
         
     

FAMILIENANDACHTEN in St. Josef

Liebe Mütter, liebe Väter,

suchen Sie Familienangebote für Ihre Kinder und Familien?
Möchten Sie ihren Kindern biblische Botschaft und christliche Werte vermitteln? Haben sie Ideen, die sie zusammen mit anderen Familien umsetzen möchten? Suchen Sie Gemeinschaft der Gleichgesinnten und möchten neue Menschen kennen lernen?

Wir laden Eltern und ihre Kinder ganz herzlich zu Familienandachten mit Familientreffen ein.

Die nächste fröhliche und besinnliche
Kinder- und Familienandacht findet am
Sonntag, 27. November um 10 Uhr
in der Kirche St. Josef (Bonifatiusstraße 16) statt.

Danach sind alle ganz herzlich zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und
zum Basteln für Kindern ins Gemeindehaus eingeladen.

Die weiteren Termine, jeweils Sonntag:

15.01.2023 / 12.02.2023 / 12.03.2023 /
14.05.2023 / 11.06.2023 / 09.7.2023

 
         
 

 

Be >ruf>ung: Damit Gott ins Spiel kommt

50 Jahre Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten
feiern wir in Deutschland!



Mit einem digitalen Festakt ist am 9. November das 50-jährige

Jubiläum der Berufsgruppe der Pastoralreferentinnen und

Pastoralreferenten gefeiert worden. Ausgehend von den

Impulsen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) wurden

im Herbst 1971 die ersten Pastoralassistenten in München

beauftragt.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof

Bätzing, dankte ausdrücklich den Pastoralreferentinnen und

-referenten für ihren Dienst und betonte beim Festakt:

„Pastoralreferentinnen und -referenten sind keine

‚Hilfspriester‘ oder Springer, die den Priestermangel ausgleichen

sollen. Sie sind Managerinnen, Verkünder des Evangeliums,

Forschende, Experimentierende und vor allem qualifizierte

Seelsorgerinnen und Seelsorger.“ Er fügte hinzu: „Gut, dass es

Sie gibt!“

 

Quelle: www.orden.de 

(DOK/DBK)

 
     
 
   

Back to Church? Zurück zum Gottesdienst.

Wie können wir in „Noch-und-nach-Corona-Zeit“ Menschen für einen Sonntagsgottesdienst wieder gewinnen?

Eine Möglichkeit: Sie persönlich einladen!

Die Grundidee ist einfach:

„Lade jemanden, den du kennst,
zu etwas ein, das du liebst!“

Dieser Jemand sind z.B. Verwandte, Bekannte, Freunde, Nachbarn, Kollegen…

Die geliebte Sache ist ein Sonntagsgottesdienst. Ein Familiengottesdienst, ein von einer pfarrlichen Gruppe oder durch einen Chor gestalteter Gottesdienst, ein stiller Gottesdienst oder ein normaler Sonntagsgottesdienst.

Grund: Gott-Vater will uns alle in eine Beziehung mit Ihm zurückbringen. Dazu hilft nicht nur Kirche als Gebäude, sondern auch das versammelte Volk Gottes, eine Gemeinschaft, die Beziehung zu Gott dem Vater zu pflegen, und das Mahl des ewigen Lebens in Jesu Gegenwart zu halten.

 

Machen Sie mit?

 
     

 


 
     
 
   

Lies den Lukas!

Es lohnt sich - und Zwei Stunden reichen.

Am 1. Adventssonntag begannen wir das neue Kirchenjahr mit dem Lesejahr "C", bei dem wir in den Gottesdiensten das Lukasevangelium lesen.

Download: Betrachtung Lukasevangelium

 

 
   

 

 


 
     

W o r t e k a u e n …

Ein Weg, die Bibel als einen Ort der mystischen Erfahrung zu erleben, könnte so aussehen:

Ich lese ganz langsam die Worte der Schrift.

Ich versuche, sie in mein Herz fallen zu lassen.

Ich kaue gleichsam die Worte und stelle mir vor:

Wenn dieses Wort die reine Wahrheit ist,

welche Ahnung von Gott taucht in mir auf?

 

Ich lasse alles Nachdenken, lasse das Wort in mich eindringen,

damit es mich prägt. In solchen Augenblicken kann ich erleben,

dass es mich in eine Stille führt, die ich nicht mehr beschreiben kann.

Im Wort hat mich Gott berührt. Ich denke aber nicht über Gott nach.

Ich bin einfach nur da, durchdrungen vom Wort, von Gottes Geist,

der im Wort in mich eingeströmt ist.

(Anselm Grün in „Mystik“)

 
       
 
     

Die „Lectio Divina“ als Methode zur fruchtbaren und gläubigen Annäherung an die Hl. Schrift

Was ist die „Lectio Divina“?
Bei der sog. Lectio Divina (übersetzt: „göttliche Lesung“) handelt sich um eine Methode, einen Bibeltext betend zu betrachten. Dabei ist entscheidend, den Text mit meinem Leben zu verbinden und mit Gott darüber ins Gespräch zu kommen.
Die Lectio Divina hat dabei eine lange Tradition. Bereits die Wüstenväter wählten diese Form der Annäherung an die Hl. Schrift. In späterer Zeit pflegten vor allem Mönche die Lectio Divina, sodass sie der Kartäuser Guigo als „Leiter der Mönche zu Gott“ bezeichnete. Erst in jüngerer Zeit wurde die Lectio Divina als Möglichkeit der Schriftlesung für jeden Christen entdeckt.
Praktische Hinweise zur Anwendung der Lectio Divina:
Bevor Sie beginnen, noch ein paar praktische Hinweise:
Wählen Sie am Besten die Tageslesung oder das Tagesevangelium. So bleiben Sie mit der Liturgie der Kirche verbunden und haben auch gleich eine abgegrenzte Bibelstelle. Sonst sind wir schnell in der Gefahr, dass wir uns sehr lange Textabschnitte vornehmen und statt des betenden Betrachtens die Bibel einfach wie irgendein Buch lesen. Stören Sie sich nicht daran, wenn Sie vielleicht den einen oder anderen Satz nicht verstehen, sondern beherzigen Sie das Wort von Frère Roger, dem Gründer der Gemeinschaft Taizé: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“

Eine genaue Anleitung mit den einzelnen Schritten der lectio divina finden Sie hier zum Download.

Quelle:
Von Weihbischof Florian Wörner, zusammengestellt nach VERBUM DOMINI, Nachsynodales Apostolisches Schreiben über das Wort Gottes und die Sendung der Kirche, vom 30.09. 2010

Katharina Weiß
Theologische Referentin Institut für Neuevangelisierung
Bistum Augsburg. www.bistum-augsburg.de

 
         
   

Das Katholische Bibelwerk bietet ein vertieftes und regelmäßiges Lesen der Heiligen Schrift seit dem 14. Januar 2022 in Form einer an jedem 14. eines Monats stattfindenden "Lectio divina" an. Die neu erschienen Bibel Lectio divina kann man erwerben und das Projekt des gemeinsamen Lesen kann auch selbstständig vor Ort durchgeführt werden.

Mehr unter: www.lectiodevina.de

 
         
     
 
   

Gebet der liebenden Aufmerksamkeit

Zeitaufwand: 10-15 Minuten, vorzugsweise am Abend

1. VORBEREITUNG

Suche einen Platz, der hilft, sich ungestört dem Gebet zu widmen. Spüre, wie der Atem ohne aktives Zutun funktioniert. Nichts ist zu tun, außer: Nimm bewusst wahr, dass diese Zeit exklusiv für Gott und dich ist. Verweile einen Moment und werde still.

2. GEBET DER ÖFFNUNG

Bitte Gott laut oder in Gedanken – besser noch im Herzen – um einen klaren Blick auf die zurückliegenden Stunden des Tages. Bitte um den Blick, wie Gott auf deinen Tag schaut: barmherzig.

3. DEN TAG LIEBEN LERNEN

Gehe nun den Tag Stunde für Stunde durch. Hetze nicht, aber schreite sanft voran. Werte nicht, aber sei ehrlich. Nimm wahr und verstecke nichts.

Fragen, die leiten können:

• Was hat mich überrascht?

• Was erfüllt mich mit Freude und Energie?

• Gab es Höhepunkte?

• Was ließ mich lachen?

• Was hat mich berührt?

• Was ist nicht so gelungen?

• Was bedauere ich?

• Was ist unerfüllt geblieben?

• Was hat weg getan?

• Was ersehne ich?

 

4. LIEBESFORMEL

Lege alles, was erlebt und erspürt wurde, dankbar in die Hand Gottes. Wenn mit Freude, dann mit Freude. Wenn mit Traurigkeit, dann mit Traurigkeit. Wenn mit Sorge oder Unruhe oder Hoffnung oder…, dann mit Sorge oder Unruhe oder Hoffnung oder… Aber jedes Mal mit der Gewissheit: Gott, der die Liebe ist, ist da. So kann, wo nötig, Versöhnung und Heilung geschenkt werden.

5. AUSBLICK

Wage einen Ausblick auf den morgigen Tag und bitte um Gottes Beistand. Abschließend kann ein Vaterunser folgen.

Wenn das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit zum täglichen Ritual der himmlischen Partnerschaft wird, bleibt dies nicht ohne positive Folgend für die Liebe der irdischen Welt. Die Liebe bleibt lebendig und frisch.

Denn:

Wer aus Gott lebt,

entscheidet sich zu lieben.

Und ein zur Liebe entschlossenes Herz

kann grenzenlose Güte ausstrahlen.

Frére Roger

 

 

Quelle:

Sebastian Schwertfeger / Bereich Pastoral im EBO Berlin
In: Liebeszeichen, Bonifatiuswerk

 
     

 

 


 
         
 

 

Bild: Sarah Frank, factum/ADP
in: Pfarrbriefservice.de

 

Wir suchen Ehrenamtliche MitarbeiterInnen
für verschiedene Aufgaben in den Pfarreien!

Die Erstkommunionvorbereitung nähert sich ihrem Ende zu und ich bin sehr dankbar für viele MitarbeiterInnen, die Kinder auf ihrem Kommunionweg begleitet haben. Vergelt´s Gott, liebe KatechetInnen, liebe Familiengottesdienstteams, liebe Eltern unserer Erstkommunionkinder, liebe engagierte Pfarreien-Mitglieder!

Möchten auch Sie, liebe LeserInnen, sich in unseren Pfarrgemeinden mit ihren Talenten einbringen, Zeugen der Verkündigung und Vermittler der Jesu frohen Botschaft sein? Lassen Sie es uns wissen. Wir suchen Verstärkung für verschiedene Dienste in unseren Pfarreien und möchten neue aufbauen. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf, wir freuen uns auf Sie!

Download: Der Hl. Paulus und seine MitarbeiterInnen

 

 
     
 
         
   

Wir geben der Kirche ein Gesicht

Es gibt viele Umbrüche, Krisen und Schrecken in dieser Welt.
Corona, Klima und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Mehr Hunger,Armut und Not in der Welt. Immer mehr Menschen fühlen sich verunsichert,machtlos und einsam und verlieren den Optimismus.

Das beschäftigt auch uns persönlich.
Trotz allem bleiben wir gelassen und voll guten Willens und Hoffnung, weil wir auf die Botschaft Jesu vertrauen.
Wir glauben an Jesus, den Christus, der Frieden durch
seinen Tod gestiftet hat.
Als katholische Gemeinschaft von Gläubigen, von unzähligen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zusammen mit hauptamtlichen Mitarbeitern geben wir der Kirche ein Gesicht.

Download Flyer: Wir geben der Kirche ein Gesicht

 
         
       
 
         
   

Brief von Papst Franziskus an die Ehepaare anlässlich des „Familienjahres Amoris laetitia“

Liebe Eheleute in aller Welt!
Anlässlich des Familienjahres Amoris laetitia wende ich mich an Euch, um Euch meine ganze Zuneigung und Verbundenheit in dieser besonderen Zeit, in der wir leben, auszudrücken. Ich habe immer für die Familien gebetet, aber noch mehr während der Pandemie, die alle auf eine harte Probe gestellt hat, insbesondere die Schwächsten. Der Moment, den wir gerade erleben, veranlasst mich, auf einen jeden Menschen, jedes Ehepaar und jede Familie in Demut, mit Zuneigung und mit offenen Armen zuzugehen – in den Situationen, in denen Ihr Euch befindet.

Weiterlesen können Sie hier.

 
         
     
 
         
   

Ob Sie sich als Familie oder Ehepaar eine Auszeit nehmen wollen, Ihre Füße beim Tanzen schwingen lassen oder sich von unserem Erzbischof Koch zu Ihrem Hochzeitstag ein Segenspäckchen zusenden möchten, unser Erzbistum möchte Sie anlässlich dieses besonderen Jahres beschenken.

 

Download:
Segenspäckchen Hochzeitstag

 
         
         
     

Liebe Paare,

möchten Sie sich eine Auszeit und „Quality Time“ für Ihre Partnerschaft gönnen?

Eine Reihe von Möglichkeiten hierzu gibt´s in Berlin im kommenden Jahr – für Paare jeden Alters, egal ob verheiratet oder nicht, teils an schönen und besonderen Orten, und: teils bei Bedarf mit Kinderbetreuung!

Hier können Sie sich die Angebote herunterladen

 

 
     
 
         
     

Welttag der Großeltern und Senioren –
von Papst Franziskus eingeführt

An jedem 4. Sonntag im Juli soll dieser Welttag begangen werden. Welch ein großartige Idee, an einen Festtag im Jahr unsere Ältesten zu ehren! Unseren Eltern, Großeltern und allen, die uns viel von der Weisheit des Lebens erzählen können, von ihren Lebenserfahrungen und Erinnerungen. Ihnen verdanken wir nicht nur unser Leben, sondern all das, was wir sind und haben. Danke und Vergelt´s Gott, liebe Eltern, Großeltern, liebe Senioren! Es ist noch nicht zu spät, Ihnen auch jetzt noch einen lieben Gruß zu senden.

Wenn Sie dies gerne tun möchten, haben wir Ideen für Sie. Im Anhang finden Sie Postkarten mit Motiven. Und ansonsten sind der Phantasie, den Großeltern mal ganz bewusst „Danke“! zu sagen oder sie mit etwas Schönem zu überraschen, natürlich keine Grenzen gesetzt…

Download: Postkarte Blumen
Download: Postkarte Danke

 
     

 

 

 
     
 
 

 

Bild: Katharina Wagner
in: Pfarrbriefservice.de

 

Wunsch nach der Taufe Ihres Schulkindes?

Liebe Eltern,

Ihr Kind ist noch nicht getauft, geht bereits in die Schule und Sie überlegen es sich, es taufen zu lassen? Wir freuen uns darauf, es in unserer Glaubensgemeinschaft willkommen zu heißen!

 

Download: Flyer Taufe für Schulkinder

 

 
     
 
     

Zeugnisse des Glaubens

Wir brauchen Zeugnisse zu lesen und zu hören, die davon erzählen, wie Gott ins Leben der Menschen eingreift, wie er wirkt und was er bewirkt. Nun lesen Sie ein beeindruckendes Zeugnis darüber, wie eine Familie einen neuen Zugang zum Glauben fand. Mit der Sehnsucht fängt alles an!

 

Download: Zeugnis

 

 

 
     
 
 

Foto: Friedbert Simon
in: pfarrbriefservice.de

 

Wallfahrt nach Altötting

 

Bereits im Frühjahr hatte unsere Pastoralreferentin zu einer Fahrt zum Eucharistischen Kongress in Altötting eingeladen. Dieser war zum letzten Wochenende im Kirchenjahr geplant und sollte mit der Heiligen Messe am Christkönigssonntag enden. Ein erstes Treffen mit den angemeldeten Personen fand bereits im März statt.

 

Doch dann kam alles anders. Die 4. Corona-Welle sorgte dafür, dass der Kongress nicht in Präsenz, sondern nur über die Medien stattfinden konnte. Auch einige Interessierten sagten auf Grund der aktuellen Situation die gemeinsame Fahrt ab. Was nun? Alles absagen? Daniela kam auf den Gedanken, man könne ja den Gnadenort trotzdem besuchen und den Kongress gemeinsam von zu Hause anhören. Eine kleine Frauengruppe war schließlich fest entschlossen, Altötting aufzusuchen und den Kongress dann eben gemeinsam über Radio Horeb mitzuerleben.

Link: Bitte lesen Sie hier weiter

 

 

 
     
 
 

Foto: Johannes Vianey Lein
in: pfarrbriefservice.de

 

Exerzitien & Spiritualität

Die Seele zur Ruhe kommen lassen und Gott in der Stille

begegnen. Durch Schweigen, Gebete, Meditationen oder

Gespräche mit einem Exerzitienbegleiter.



Exer­zi­ti­en sind die Möglichkeit:

  • ein­mal aus dem All­tag auszusteigen

    mein Leben neu in Blick zu nehmen

    mei­ne inne­re Sehn­sucht zu zulassen

    Gott auf der Spur zu sein: ihm zu lau­schen, ihm

    zu begeg­nen, mich von Ihm beschen­ken zu lassen


Exer­zi­ti­en sind:

  • von unter­schied­li­cher Art und Dauer

    geprägt von der Atmo­sphä­re der Stille


    inten­si­ve Zei­ten, um mich auf Gott hin zu öffnen


    die Mög­lich­keit zum Gespräch mit dem/​der

    Exerzitienbegleiter/​in


    ganz­heit­lich geprägt und heil­sam für Leib, Geist und Seele


    Exer­zi­ti­en sind eine Zeit, in der sich die ein­zel­ne Per­son für

    eini­ge Tage von der ver­trau­ten Umge­bung zurück­zieht und

    in einem Exer­zi­ti­en­haus oder einem ande­ren Geist­li­chen

    Haus lebt. Zei­ten des indi­vi­du­el­len und gemein­schaft­li­chen

    Betens, des Schwei­gens, des Begleit­ge­sprächs (bei Ein­zel

    ex­er­zi­ti­en), evtl. mit Übun­gen am Leib und evtl. Impul­se

    wech­seln ein­an­der ab


    Exer­zi­ti­en sind ein Weg, sich sel­ber bes­ser ken­nen­zu­ler­nen,

    sei­nen indi­vi­du­el­len Lebens­weg zu ent­de­cken oder zu ver

    tie­fen und in beten­der Begeg­nung mit Jesus Chris­tus das

    Leben neu auszurichten.



Angebote für Exerzitien finden Sie auf den Homepages der

einzelnen Bistümer wie auch der Webseite www.exerzitien.info

 

Quelle: (Webseite Bistum Passau, gekürzt)



 
         
   

Crash Course Theologie für Laien

Wer ist Jesus Christus? Warum Gott Mensch wurde? Warum musste Jesus sterben? Wie ist die Erlösung zu verstehen? Was sagt der Hl. Thomas von Aquin und die großen Konzile zur Christologie?

 
     

Liebe Leser,

ich empfehle Ihnen eine Lehrreihe „Jesus Christus - Gott auf Erden“ im katholischen Fernseher ewtn.tv zu diesen und anderen theologischen und philosophischen Fragen anzuschauen, die Sie sich nur in 30 Minuten aneignen können. Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup, em. Dogmatikprofessor an der Theol. Fakultät in Paderborn, spricht über die wichtigsten Inhalte unseres Glaubens, führt Sie quer durch die Kirchengeschichte und erklärt sie Ihnen in aller Kürze und mit Würze.

 

https://vimeopro.com/ewtn/jesus-christus-gott-auf-erden

https://vimeopro.com/ewtn/wer-ist-gott

 
     

Wofür brennen wir?

Wofür brennen wir, wem folgen wir? Woraus leben wir und beziehen Kraft für unser Leben? Was begeistert uns, wer fasziniert?  Was ist Spiritualität der Kirche, was sind ihre geistigen Quellen? An der Kath. Fachhochschule für Spiritualität in Münster laufen in diesem Semester online-Vorträge über die Spiritualität der kirchlichen Ordensgemeinschaften und das Leben ihrer heiligen Ordensstifter. Hier können Sie mehr erfahren und sich Impulse für ein intensiveres Leben mit Gott holen.

http://www.pth-muenster.de/ringvorlesung-2021-ordensspiritualitaeten/

Auch wir, die Pfarrgemeinde Jesu Christi im Pastoralen Raum Reinickendorf-Süd, sind fasziniert von Gott, wir sind ergriffen von dem, der Jesus Christus ist und seiner Liebe!

 

 

 

     
 
   

Gebetshaus Augsburg – ein MEHR mit und für Jesus!

 

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